Erfolgsstory
Unter dieser Rubrik findet Ihr kurze Erfolgsstorys von Mitgliedern, die durch unsere Sparten ChiKung, WingTsun oder Kids-WingTsun zu neuem Wohlbefinden oder zu neuer Sicherheit und damit zu neuer Lebensqualität gefunden haben.
Es ist bezeichnend, wie schnell unsere Mitglieder durch unser EWTO Programm sicher und gesund werden.
Viel Spaß beim Studieren der Erfolgsstorys!
18.03.2010: Jonas Schrader, 8 Jahre alt und Kids-WingTsun Schüler in Eckernförde
Ich ging auf einen Schneeberg. Da stand Julian, von allen als Oberrabauke gefürchtet. Er hatte einen fiesen Ausdruck in den Augen und schubste mich. Ich rutschte unfreiwillig hinunter. Als ich wieder auf den Beinen stand und den Berg erneut hinaufgegangen war rief ich laut: Mach das nie wieder, damit das klar ist!
Und Julian antwortete: jahaha, okay!
Sein Gesichtsausdruck war gar nicht mehr fies und er zitterte.
Seitdem hat er mich nie wieder geschubst.
13.10.2009: <Name der Autorin auf Wunsch entfernt>
Ich möchte meine Geschichte erzählen, um anderen Frauen Mut zu machen, etwas in ihrem Leben zu verändern. Ich bin 50 Jahre alt, 14 Jahre verheiratet und habe 2 Söhne , die jetzt anfangen in die Pubertät zu kommen. Verbale Demütigungen und zuletzt vermehrt körperliche Gewalt spielten in meinen Leben eine immer größere Rolle. Da ich aber in meiner Kindheit mit eben dieser Gewalt groß geworden bin, war ich wohl der Meinung das gehört so dazu. Und ich wollte meinen Kindern eine „Familie“ erhalten. Ich war bereit ,alles zuzulassen, nur damit meine Kinder in einer „Familie“ aufwachsen können. Ich war der Meinung, die Kinder bekommen nichts mit. Nach einem besonders schlimmen Vorfall körperlicher Gewalt, meine eine Gesichtshälfte war dunkelblau, beschloss ich, einen Selbstverteidigungskurs zu machen, um mein Selbstbewusstsein zu stärken. Nach jahrelangen Beschimpfungen war davon nicht mehr viel übrig. Ich habe nicht sehr viele Stunden in der Gruppe verbracht. Es viel mir auch unheimlich schwer, mich zu wehren oder laut zu werden, aber ich habe viele Dinge zum Nachdenken mit auf den Weg bekommen. Nach ca. einem halben Jahr war ich dann soweit, mein Mann ging auf mich los und ich habe ihn von mir gestossen und bin auch sehr laut geworden. Ich habe mich das erste Mal gewehrt. Als er ein paar Tage später sagte, dass es besser ist, wenn wir uns trennen, habe ich ja gesagt. Ich habe mir eine Wohnung für mich und die Kinder gesucht und einen Anwalt eingeschaltet. Meine Kinder haben leider eine ganze Menge mitbekommen und sind froh, dass wir jetzt in unserem neuen Zuhause endlich zur Ruhe kommen. Wenn ich bei Peter den Kurs nicht gemacht hätte, würde ich jetzt immer noch nicht den Mut haben, allein zurecht zu kommen.
07.09.2009: Gernot Lausen, 50 Jahre
Meine Erfahrungen im WT-Kurs
Früher hatte ich in der Schule und später auf der Arbeit jahrelang unter Mobbing und Ausgrenzung zu leiden. Auf der Straße fühlte ich mich stets unsicher gegenüber agressiven und pöbelnden Personen. Über das Piratenspektakel Eckernförde lernte ich die Wing Tsun Schule von Peter Thietje kennen. Er empfahl mir einen Wing Tsun Kurs, um diese Unsicherheit zu bekämpfen. Der dauerte ein Jahr, bis zum ersten Grad, aber schon nach wenigen Trainingsabenden war meine Unsicherheit wie weggeblasen. Jetzt fühle ich mich für den Rest meines Lebens stark, sicher und soverän, weil ich nun weiß, wie ich pöbelnden und agressiven Idioten gegenübertreten muß.
Ich kann vor allem Frauen, aber auch jenen, die unter Mobbing zu leiden haben, oder behindert sind, einen WT-Kurs bei Peter Thietje wärmstens empfehlen.
Gernot Lausen
02.09.2009: Max Bennett Stich, 7 Jahre
Kleiner, zurückhaltender Junge setzt sich durch!
Liebe Trainerinnen und Trainer der WT-Akademie,
heute schreibe ich Euch eine schöne und interessante Mitteilung, denn mein Sohn Max Bennett, geb. 12.08.2002 war in der Zeit vom 10.08 – 23.08.2009 in einem Ferien-Camp in Falckenstein bei Kiel, welches für mich vom MAK Hilfsverein finanziert wurde und von der AWO Kiel ausgerichtet und betreut wurde. Max Bennett war nie zuvor länger als einen Tag von mir getrennt und jetzt wartete eine völlig neue Umgebung und noch dazu fremde Menschen auf eine neue Herausforderung auf ihn.
Der Anreisetag war der 10.08.2009. Ich brachte Max Bennett direkt zu dem Camp.
Glücklicherweise hatte ich die Betreuer noch darauf hingewiesen, dass Max Bennett ein sehr ruhiges, zurückhaltendes Kind ist und sich leider sehr viel gefallen lässt.
Insgesamt wurden 70 Kinder eingecheckt. Die Altersklassen lagen zwischen dem 6. und 14. Lebensjahr. In jedem Zeltdachhaus wohnten 12 Kinder. Die Altersklassen wurden in Gruppen aufgeteilt (6-8 jährige, 9-11 jährige etc) Die Betreuer wohnten zwischen den Zeltdachhäusern, sie hatten ihr eigenes Zeltdachhaus. Die Kinder hatten Vollpension und jeder hatte sein Aufgabengebiet. Max Bennett durfte im Haupthaus die Tische decken, beim Abwasch und Abtrocknen helfen.
Am 12.08.2009 hatte Max Bennett Geburtstag. Ich brachte für 70 Kids und für die Betreuer Süßigkeiten vorbei. Die Geschenke ließ ich zu Hause, damit niemand im Camp eifersüchtig wurde. Die Betreuer hatten sogar einen kleinen Geburtstagstisch mit Kuchen und ein paar kleinen Geschenken vorbereitet. Ich war sehr gerührt.
In den ersten Tagen rief Max Bennett gar nicht zu Hause an. Ich machte mir etwas Gedanken, wusste aber auch, dass er in guten Händen ist. Sein erster Anruf kam dann am 14.08.2009. Er erzählte mir, dass sein neuer Freund Freddy abgeholt wurde, da er solches Heimweh hatte. „Und Du“, fragte ich, „fühlst Du Dich wohl“? „Ja“, antwortete er, “aber 2 Kinder haben mich gehauen“. „Und was hast Du gemacht, und was haben die Betreuer gemacht“ fragte ich weiter. Ein Kind (wohnte im Nachbarhaus bei den 9-11 jährigen Kids) hat mit einem Stock nach mir gehauen und das andere Kind hat mit einem Stein nach mir geworfen. „Ich habe dem Kind mit dem Stein so fest auf Hände gehauen, das es heulend zum Betreuer lief und ich habe dem Betreuer die Wahrheit gesagt.“ „Das Kind musste alleine 2 Stunden im Zeltdachhaus sitzen bleiben.“ Und dann habe ich mich auch noch in Abwehrstellung „STOP, LASS MICH IN RUHE“ hingestellt. „Von da an hatte ich Ruhe.“
„Mein Kind“ sagte ich, „das hast Du PERFEKT gemacht.“ „Ich bin so stolz auf DICH.“ „Bei leider sehr vielen Kindern hilft auch kein Reden, da muss man sich einfach körperlich zur Wehr setzen.“
Max Bennett hat sich in den 14 Tagen innerhalb der Gruppe absolut integriert und hat sogar die Freundschaft mit 2 Kindern geschlossen. Die Betreuer waren rundum zufrieden mit ihm.
Ich als Mutter von Max Bennett bin sehr glücklich, diese Selbstverteidigung/Selbstbehauptung für das Kind gewählt zu haben, damit er auf dem richtigen Weg bleibt und vor allem erkennen muss, dass unsere heutige Gesellschaft es nicht immer ehrlich und aufrichtig mit uns meint.
Meinen besonderen Dank möchte ich an die Wing-Tsun Akademie, insbesondere an Kerstin Leckband, André Sonntag und Birgit Bernhardt aussprechen, die es bis zum heutigen Tage geschafft haben, diesem kleinen Menschen, der so viel Liebe und Geborgenheit in sich trägt, verholfen haben, sich durchzusetzen, weil es so viele Ungerechtigkeiten im Leben gibt und man manchmal wirklich zuhauen MUSS, denn viele Menschen lernen erst dadurch zu begreifen und verbal wird leider immer weniger ver- und gehandelt.
In diesem Sinne freue ich mich, dass Max Bennett weiterhin die Freude an Eurem Unterricht hat und ich grüße Euch alle ganz herzlich.
Eure Marina Stich.
15.07.09: Sven Grothkopp, 20 Jahre
Bevor ist mit dem EWTO-WingTsun Training begonnen hatte wurde ich regelmäßig von ehemaligen Arbeitskollegen gemobbt! Bereits in meiner Schulzeit erging es mir nicht anders. Dann kam Ende Juni 2009 die Wende. Eine Fitnesstrainerin, die Zeugin einer Situation wurde, in der ich mich mal wieder nicht wehren konnte,
empfahl mir einem WingTsun Kurs in der EWTO-Akademie Eckernförde-Rendsburg. Nach nur zwei Trainingsstunden gelang es mir, mich selbst aus einer brenzlichen Situation heraus zu katapultieren. Ich war mal wieder mit dem Bus unterwegs,von der Arbeit. Mehrere Jugendliche fingen an mich blöde anzusprechen und wollten gerade anfangen mich wegzuschubsen. Diesmal war alles anders! Ich fing an, wie ich es gelernt hatte mich mit meinen Händen vor dem Gesicht und meiner Stimme verbal zu wehren. Nach dem ich ordendlich laut wurde, zogen sich die üblen Typen zurück und faselten so etwas wie "Der kann irgend etwas!" Ich bin sehr glücklich, so schnell, aus der Opferrolle herausgekommen zu sein! Ohne das Training in der EWTO-Akademie wäre ich ein Opfer geblieben.
Ein herzliches Danke an meinen WingTsun Lehrer Sifu Peter Thietje und seinem Team
14.07.2009: Birgit Wiese
Seit Januar 2009 bin ich bei Birgit Kiehn im ChiKung-Kurs.
Meine Rücken-und Hüftschmerzen sind seit dem vollkommen verschwunden. Das Beste aber ist:
Ich leide seid 10 Jahren an starken Schulterschmerzen wobei mir kein Arzt helfen konnte. Die Schmerzen waren so stark, dass ich sehr oft nachts nicht schlafen konnte. Seit ca. 3 Monaten sind die Schmerzen um 80% weniger, dank ChiKung. Ich bin sehr optimistisch, dass ich im Laufe der Zeit durch ChiKung völlig schmerzfrei sein werde.
Einen riesigen Dank an Birgit Kiehn
LG Birgit Wiese
Wenn aus Opfern Helferinnen werden!
Sie ist 17 Jahre jung und fing mit 6 Jahren an, sich aus einer Opferrolle heraus zu katapultieren. Die Rede ist von Sarah Damm aus Eckernförde. Seit kurzem ist die Jugendliche Inhaberin des 1. Lehrergrades im WingTsun System der EWTO (Europäische WingTsun Organisation). Der örtlichen EWTO Akademie, die von Birgit Kiehn und Peter Thietje geleitet wird, trat sie vor 10 Jahren bei. Nicht ohne Grund meldetet Ihre Mutter Birgit Wiese sie damals an. Sarah wurde häufig Opfer von Gewalt. In der Schule sowie in anderen Bereichen konnte sie damals keine Grenzen ziehen, geschweige denn sie verteidigen. WingTsun Meister Peter Thietje machte aus dem ängstlichen Mädchen eine durchsetzungsstarke junge Persönlichkeit. Sarah leitet heute gemeinsam mit verschiedenen Kolleginnen Kids-WingTsun Kinder und Jugendgruppen und hilft andern Kindern aus Situationen, aus denen sie sich selbst damals nicht von alleine hat heraus manövrieren können. Wir gratulieren zu dieser Leistung.








